Canon positioniert die Canon EOS 60D in den Consumerbereich. Dies macht sich unter anderem in dem Punkt bemerkbar, dass die Canon EOS 60D kein reines Magnesiumgehäuse mehr hat, somit ein kleineres Gehäuse hat, das deutlich leichter ist. Mit dem Vorteil, das unsere Dentalsysteme mit Makroobjektiv und Blitzsysteme leichter zu tragen sind. Das kleinere Gehäuse soll trotzdem für größere Hände ausreichend sein. Die Reinigung mit Desinfektionstüchern nach operativen Eingriffen sollte ebenso mit dem Kunststoffgehäuse möglich sein.
Laut Testberichten soll die Canon EOS 60D in den Standardaufnahmen wieder wärmere Farben wiedergeben als die Canon EOS 50D, obwohl dies in den Einstellungsmöglichkeiten individuell anpassbar ist.
Ein weitere große Änderung ist die Aufnahme von Full-HD Video, das jetzt verstärkt bei den Spiegelreflexkameras Einzug erhält. Dies erweitert ganz immens unseren Einsatzbereich in der dentalen Fotografie.
Im Live-View Modus und auch zur Kontrolle des Bildausschnittes lässt sich der Betrachtungsmonitor sehr individuell schwenken. Dies erleichtert die Bildkontrolle bei Objektfotografie, Reproaufnahmen und bei Verwendung von OP-Leuchten in unseren Behandlungszimmern.

Canon positioniert die Canon EOS 60D in den Consumerbereich. Dies macht sich unter anderem in dem Punkt bemerkbar, dass die Canon EOS 60D kein reines Magnesiumgehäuse mehr hat, somit ein kleineres Gehäuse hat, das deutlich leichter ist. Mit dem Vorteil, das unsere Dentalsysteme mit Makroobjektiv und Blitzsysteme leichter zu tragen sind. Das kleinere Gehäuse soll trotzdem für größere Hände ausreichend sein. Die Reinigung mit Desinfektionstüchern nach operativen Eingriffen sollte ebenso mit dem Kunststoffgehäuse möglich sein.

Laut Testberichten soll die Canon EOS 60D in den Standardaufnahmen wieder wärmere Farben wiedergeben als die Canon EOS 50D, obwohl dies in den Einstellungsmöglichkeiten individuell anpassbar ist.

Ein weitere große Änderung ist die Aufnahme von Full-HD Video, das jetzt verstärkt bei den Spiegelreflexkameras Einzug erhält. Dies erweitert ganz immens unseren Einsatzbereich in der dentalen Fotografie.

Im Live-View Modus und auch zur Kontrolle des Bildausschnittes lässt sich der Betrachtungsmonitor sehr individuell schwenken. Dies erleichtert die Bildkontrolle bei Objektfotografie, Reproaufnahmen und bei Verwendung von OP-Leuchten in unseren Behandlungszimmern.

Canon ersetzt die EOS 50D durch die 60D, die in vielen Dingen eine komplette Neuentwicklung zur 50D ist und sich in der Bildqualität zwischen der Canon EOS 550D und der Semiprofessionellen Kamera Canon EOS 7D positioniert. In verschiedenen Testberichten schneidet die EOS 7D in der Bildqualität besser ab.

Canon ersetzt die EOS 50D durch die 60D, die in vielen Dingen eine komplette Neuentwicklung zur 50D ist und sich in der Bildqualität zwischen der Canon EOS 550D und der Semiprofessionellen Kamera Canon EOS 7D positioniert. In verschiedenen Testberichten schneidet die EOS 7D in der Bildqualität besser ab.

Canon EOS Systemfamilie 50D und 5D Mark II (Stand 24.08.2010)

Canon EOS Systemfamilie 50D und 5D Mark II (Stand 24.08.2010)

Text

Foto-Workflow mit Adobe Lightroom®  mit Canon EOS 50D®, 100mm Makroobjektiv (Abbildungen in dieser Publikation)

Aufnehmen

Motivart bestimmen (OP-Fotografie, intraorale Fotografie, Porträt, Objekte)

Hilfsmittel (Spiegel, Mundhalter, Luftbläser, Hintergrund freistellen bei Objektfotografie, Kontrastoren)

Kameraeinstellungen überprüfen, Mittenbetonte Integralmessung

Manuelle Einstellungen auf  1/250 Zeit und Blende f25 , ISO 100, +2/3 Belichtungskorrektur, Blitzsteuerung auf 1/3 Stufen, Weissabgleich auf Tageslicht, manueller Autofokus

Tiefenschärfe über Objektiv überprüfen

Bilddatei-Format RAW auswählen

Farbraum auf Adobe RGB 1998 auswählen

Aufnahme mit Graukarte tätigen, dann alle weiteren Aufnahmen ohne.

Weissabgleich erfolgt mit RAW Konverter Adobe Lightroom®

Gespeicherte Bilder auf Computer übertragen

Importieren (Bibliothek) mit erster Kontrolle der Aufnahmen

In Adobe Lightroom® können automatisiert Einstellungen vorgenommen werden für die sofortige Bildarchivierung:

RAW Daten der Kamera als Adobe DNG (Digitales Negativ) integriert importieren.

IPTC Bildattribute festlegen, EXIF-Metadaten überprüfen

Schlagwörter für eine schnelle Bildsuche festlegen

Umbenennung der kryptischen Dateinamen durch den Kamerahersteller

Speicherort festlegen, eventuell mit externer Festplatte Kopie der Aufnahmen zusätzlich zum Praxisserver absichern: Eigene Bilder, Patienten, Jahr 2009, Monat Dezember, Name Patient, etc.

Entwickeln (Bildbearbeitung)

Monitor Kalibrierung überprüfen, Farbmanagement einstellen

Lightroom auf Farbraum Adobe ProPhotoRGB 16bit einstellen

RAW Konvertierung vornehmen

Ausrichten(Freistellen) des Bildes, Rotieren, Spiegelansicht korrigieren

Staubflecken entfernen

Weissabgleich mit Aufnahme der Graukarte einstellen und diese auf restliche Aufnahmen übertragen, warmer oder kalter Farbton manuell korrigieren

Kontrast und Helligkeit wenn notwendig korrigieren

Katalog speichern

Drucken oder Web

Bilddateien über Einstellungen mittels E-Mail weiterreichen

Bilder einzeln oder als Kontaktabzüge auf einem Drucker ausdrucken

Bilder für Präsentation exportieren

Bildauflösungen für Druck oder Publikationen einstellen.

Tägliche Sicherung der Bilddateien über den Praxis/Labor-Server(RAID-System)

Text

Die Vorteile der digitale Fotografie für die Zahnmedizin und Zahntechnik sind evident. Dem Zahnarzt bietet sie die Möglichkeit einer ausführlicheren Diagnostik und verständlichere Kommunikation mit dem Patienten. Die sofortige Verfügbarkeit bietet einen effizienten Austausch in der interdisziplinären Zusammenarbeit für eine Optimierung des Behandlungsergebnisses beim Patienten. Der digitale Foto-Workflow ist für uns Zahnmediziner oder Zahntechniker  leichter zu bewältigen als es früher mit dem chemischen Entwicklungsprozess. Das Visualisieren medizinischer und ästhetischer Informationen ist mittlerweile eine Schlüsselqualifikation für moderne Zahnmedizin und Zahntechnik. Die neuartigen RAW Konverter (Adobe Lightroom® und Apple Aperture®) bieten leistungsstarke Werkzeuge zum Verwalten großer Patientendaten, ein schnelles Nachbearbeiten von Bildern, das Vornehmen der relevanten Bildanpassungen sowie das Bereitstellen von Fotos online und in gedruckter Form. Die notwendige Qualität der digitalen Bilder wird zum einen durch die notwendigen technischen Voraussetzungen (Computer, DSLR-Kameras) erzielt und zum anderen mit der Verarbeitung des RAW-Datenformates, welches eine verlustfreie Optimierung der Fotos zulässt. Die Archivierung der Originaldatei in RAW bietet durch das „Digitale Negativ“ eine gewisse forensische Sicherheit. Ein Foto-Workflow ist notwendig für einen systematischen, reproduzierbaren Arbeitsablauf, der eine gleichbleibende Qualität der Aufnahmen und Bildergebnisse liefert und damit wertvolle Zeit der Nachbearbeitung von digitalen Bildern einspart. Standardisierte Fotodokumentationen sollten eindeutig definiert werden. Gerade bei ästhetischen Anforderungen sollte die Anwendung einer Graukarte (Neutrale Farbe) zur Selbstverständlichkeit werden.  Die klinischen Bilder müssen reproduzierbar sein um die Bildaussage vor, während und bei Abschluss zu vergleichen. Die Bearbeitung der RAW Fotodaten bietet die essentielle Grundlage für aussagekräftige Dokumentationen.

Text

Ein weiterer wichtiger Einstellparameter in der digitalen Fotografie ist das Farbmanagement. Bilder besitzen oft auf unterschiedlichen Monitoren abweichende Farben, da alle möglichen Farben „additiv“ mittels 

roten, grünen und blauen Pixel dargestellt werden (RGB-Modus).

Beim Druck verhält es sich ähnlich, die Grundfarben sind Cyan, Magenta und Yellow sind und die Mischung der Farben erfolgt „subtraktiv“. Oftmals wird Schwarz durch einen eigenen Anteil ersetzt (CMYK-Modus). Da RGB und CMYK nicht einheitlich festgelegt sind, werden dann die Farben von verschiedenen Geräten unterschiedlich interpretiert. Die Farben sind geräteabhängig und unterscheiden sich.

Apple Macintosh ® Computer besitzt im aktuellen Betriebssystem ein Farbmanagement System (Color Sync®), das eine unabhängige gleiche Farbdarstellung ermöglicht. Dies geschieht mittels Konvertierung des gerätespezifischen Farbraumes in einen virtuellen Austausch-Farbraum. Jedes an der Konvertierung beteiligte Gerät (Digitalkamera, Monitor, Drucker) benötigt sein eigenes ICC-Farbprofil. Die „Übersetzung“ der Farbdaten eines Gerätes im PC oder Apple Macintosh® erfolgt vom Farbmanagement System mittels ICC-Farbprofilen. Das ICC-Profil ist die Grundlage, um die Farben auf den von ihnen beschriebenen Geräten richtig wiederzugeben.

In der Dentalfotografie und im Austausch von Bilddateien (Teledentistry) sollte mit einem Farbmessgerät ein eigenes ICC-Farbprofil für den Monitor erstellt werden. Die Kalibrierung muss (analog der Kalibrierung von Monitoren zur Darstellung von digitalen Röntgenbildern) in monatlichen bis dreimonatigen Abständen aktualisiert werden, da sich mit der Zeit die Farbdarstellung der Geräte durch Nutzung verändert. Ziel der Kalibrierung ist es, den Monitor als Ausgabemedium so neutral wie möglich einzustellen, d.h. die Farbe Schwarz so dunkel wie möglich und die Farbe Weiß so hell wie möglich darzustellen. Auch hier bietet das Betriebsystem MacOS® 10.5/10.6 eine Software-Kalibrierung für die verwendeten Monitore. Es sollte aber eine Hardware-Kalibrierung des Monitors durch Dritthersteller (PC und Apple Macintosh®)  durchgeführt werden. Diese Kalibrierung mit Hilfe eines Farbmesser (Kolorimeter) liefert optimale Ergebnisse. Der Farbmesser wird direkt auf dem Monitor platziert und liefert eine neues ICC-Farbprofil. Verständlich dass ausschließlich sehr gute Monitore der höheren Preisklasse diese Möglichkeiten einer Farbmessung besitzen.

Abbildung 10: Linke Seite zeigt die Aufnahme mit der Graukarte „neutralisiert“ und bearbeitet. Die Ausgangsaufnahme rechts ist zu hell und kontrastarm aufgenommen (Canon EOS 50D, Canon 100 Makroobjektiv ohne Bildstabilisator, Ringblitz, Blende 25, Zeit 1/250sec.)

Abbildung 10: Linke Seite zeigt die Aufnahme mit der Graukarte „neutralisiert“ und bearbeitet. Die Ausgangsaufnahme rechts ist zu hell und kontrastarm aufgenommen (Canon EOS 50D, Canon 100 Makroobjektiv ohne Bildstabilisator, Ringblitz, Blende 25, Zeit 1/250sec.)

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Diese Einstellung wird im Protokoll festgehalten. Es werden dann die Aufnahmen ohne Graukarte ausgewählt und die Einstellung des Weissabgleich einfach über die „Einstellungen synchronisieren“ Funktion im Menü Foto auf die ausgewählten Bilder übertragen. Adobe Lightroom® und Apple Aperture® bieten die Möglichkeiten die protokollierten Bildveränderungen als Vorher-Nachher Bilder vergleichen zu können (Abb. 10). 

Für extraorale Aufnahmen und Aufnahmen von zahntechnischen Arbeiten bietet sich ebenfalls Graukarten an, die in verschiedenen Ausführungen und Größen im Fachhandel erhältlich sind (www.enjoyyourcamera.de).

Abbildung 9: Pipette „Neutrale Zielfarbe“ auf Graukarte ausrichten in Adobe Lightroom®

Abbildung 9: Pipette „Neutrale Zielfarbe“ auf Graukarte ausrichten in Adobe Lightroom®

Abbildung 8:  Anwendung einer Graukarte in der dentalen Fotografie

Abbildung 8:  Anwendung einer Graukarte in der dentalen Fotografie